Kosmonautenfenster

 

Anlässlich des 50.Geburtstages unserer Schule konnte am 2.März 2018 durch das Amt für Kultur- und Denkmalschutz in Dresden das große Glasmalereifenster „Die friedliche Eroberung des Weltalls durch den Menschen“ des Dresdner Künstlers Klaus Dennhardt unserer Schule feierlich übergeben werden.

Da beide Schulen im gleichen Schultyp Dresden Atrium errichtet wurden und dadurch die Fenstermaße nahezu identisch sind, entstand die Idee, diese Bleiglasfenster während der denkmalpflegerischen Sanierung mit einzusetzen.

Mit dem Standort in der 1.Etage des Raketeninnenhofes wird der Bezug zum ehemaligen Schulnamen „Juri Gagarin“ hergestellt.

Das 14 m² große Glasfenster befand sich seit 1971 im Eingangsfoyer der inzwischen abgebrochenen 57.Grundschule auf der Hausdorfer Straße 4 und wurde bei der Umnutzung durch die Freie Evangelische Schule im Jahr 2014 geborgen.  

Das durch die Glaserei Wehlte  aus Bischofswerda ausgeführte Fenster besteht aus zwei gleichgroßen, rechteckigen Einzelfenstern.

Beide Einzelfenster sind in drei großformatige Felder unterteilt, die in Stahlrahmen gehalten werden. Als Blickfang erkennt man zwei mit Raumanzügen bekleidete Kosmonauten, die schwerelos im Weltall schweben. Im linken Fenster erkennt man die Erde.

Ein großes Dankeschön geht an Prof. Dr. phil. Sebastian Strobl von der   Fachhochschule Erfurt, der mit Studenten in den Werkstätten der Fachrichtung Konservierung und Restaurierung die Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt hat.

Nach 43 Jahren Nutzung in der 57.Grundschule war das Fenster ständigen Belastungen ausgesetzt und hat zu zahlreichen Schäden  an den mundgeblasenen Farbgläsern und an der Bleimatrix geführt.

Nun erstrahlt es in altem Glanz und ist aus den verschiedenen Perspektiven und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ein echter Blickfang im Schulgebäude.

 

 

Kosmonautenfenster am alten Standort im Foyer der ehemaligen 57.Grundschule